Das wirkliche Problem mit Robert Habeck
... ist nicht, was du denkst.
Es gehört inzwischen fast zum festen Ritual der deutschen Politik, Robert Habeck als Projektionsfläche zu behandeln. Man kann seine Sprache verspotten, einzelne Fehler aufblasen, seine Entscheidungen zerlegen und ihn wahlweise zum grünen Ideologen oder zum Totengräber der deutschen Wirtschaft erklären.
Das alles funktioniert nur, solange man über eines nicht zu lange spricht: seine Bilanz bei den großen strategischen Fehlannahmen dieses Landes.
Robert Habeck hatte nicht immer recht. Er lag mit der Prognose eines schnellen wirtschaftlichen Zusammenbruchs Russlands falsch (16, 17). Dazu später mehr. Aber bei Nord Stream 2, bei der Abhängigkeit von Gas, bei China, bei Trump, bei Volkswagen und beim deutschen Investitionsstau erkannte er zentrale Risiken, während große Teile der Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit noch damit beschäftigt waren, sie wegzuerklären.
Habeck war kein Prophet. Er hat etwas sehr viel Nützlicheres, nämlich ein Gespür für Systeme, Abhängigkeiten und die Rechnung, die irgendwann ausgestellt wird und damit das nicht unerwähnt bleibt: eine weniger nützliche Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, zu der er sich im Sinne einer neuen politischen Kommutation bewusst entschieden hat und von der er wusste, dass sie ihm schaden würde. Robert Habeck ist kein Machtmensch. Das zeichnet ihn aus und hat ihn verhindert. Er weiss das.
Die Ukraine verteidigte schon 2021 Europas Sicherheit
Im Mai 2021 forderte Habeck nach einer Reise in die Ukraine, dem Land Defensivwaffen zu liefern (1). Der Satz, der damals bei vielen Empörung auslöste, war im Kern simpel: Die Ukraine verteidige nicht nur sich selbst, sondern auch die Sicherheit Europas.
Das war neun Monate vor dem russischen Großangriff vom 24. Februar 2022.
Habeck sagte damals auch, Russland könne nach Erfolgen auf der Krim und im Donbas an anderen Stellen ähnlich eskalieren (1). Deutschland reagierte auf solche Warnungen noch mit der vertrauten Mischung aus Skepsis, Beschwichtigung und dem Reflex, jede Unterstützung der Ukraine als potenzielle Provokation Moskaus zu behandeln. Die Realität hat diese Denkweise dann in einem Maße zerlegt, das eigentlich jede weitere Diskussion darüber beenden müsste.
Die Ukraine war nie irgendein ferner Konfliktherd. Sie war die Grenzlinie zwischen einer europäischen Sicherheitsordnung und dem imperialen Anspruch des Kremls. Habeck hatte das begriffen, als andere noch über Kleinkram diskutierten.
Nord Stream 2 war nie nur eine Pipeline
Im Juni 2021 sagte Habeck über Nord Stream 2: „Deutschland spaltet Europa mit dieser Pipeline“ (2). Er warnte außerdem, die Ukraine gerate damit aus dem sicherheitspolitischen Fokus Europas (2).
Das war keine grüne Symbolpolitik. Es war eine nüchterne Beschreibung dessen, was Nord Stream 2 tatsächlich war: ein geopolitisches Projekt, das Russland zusätzliche Macht über Europa verschaffte, die Ukraine schwächte und die Interessen Polens, der baltischen Staaten und vieler osteuropäischer Partner demonstrativ ignorierte.
Deutschland behandelte die Pipeline trotzdem lange wie ein normales Wirtschaftsprojekt. Billiges Gas, sichere Versorgung, gute Geschäfte. Die übliche deutsche Formel: Wirtschaft und Geopolitik bitte getrennt betrachten, solange die Rechnung noch niedrig ist.
Dann griff Russland die Ukraine an. Am 22. Februar 2022 stoppte Deutschland das Zertifizierungsverfahren für Nord Stream 2. Plötzlich war offensichtlich, dass diese Pipeline nie nur aus Stahl, Beton und Gas bestanden hatte. Sie war ein Hebel russischer Machtpolitik.
Habeck hatte recht. Nicht exklusiv, denn Polen, die baltischen Staaten, die Ukraine und viele Sicherheitsexperten warnten ebenfalls. Aber er gehörte zu den wenigen prominenten deutschen Politikern, die daraus rechtzeitig Konsequenzen ziehen wollten.
Russland würde Gas als Waffe einsetzen
Am 5. Februar 2022 warnte Habeck, Deutschland könne zum „Spielball“ Russlands werden (3). Er forderte diversifizierte Lieferwege, mehr Speicherreserven und eine Energiepolitik, die nicht von einem autoritären Staat abhängig ist.
Wenige Monate später drosselte Russland die Gaslieferungen über Nord Stream 1 massiv (4). Deutschland stand vor einer Energiekrise, die nicht deshalb entstand, weil irgendjemand zu viele Windräder gebaut hatte, sondern weil die Bundesrepublik sich über Jahre hinweg freiwillig in die energiepolitische Abhängigkeit eines imperialistischen Regimes manövriert hatte.
Vor dem Angriffskrieg lag der russische Anteil an den deutschen Gasimporten bei rund 55 Prozent (4). Diese Zahl war kein Naturgesetz. Sie war das Ergebnis politischer Entscheidungen, wirtschaftlicher Bequemlichkeit und einer erstaunlich hartnäckigen Weigerung, Putin ernst zu nehmen.
Habecks zentrale Analyse war richtig. Fossile Abhängigkeit ist keine harmlose Frage von Marktpreisen. Sie ist eine Frage von Sicherheit, Freiheit und politischer Handlungsfähigkeit.
Deutschland hat sich inzwischen aus dieser Abhängigkeit herausgearbeitet. Teuer, hektisch und unter enormem Druck. Genau deshalb wäre es besser gewesen, früher damit anzufangen.
„Freiheitsenergien“ war keine Phrase
Als Habeck im März 2022 sagte, der Ausstieg aus fossilen Energien sei ein Kampf für Freiheit (5), wurde das von vielen als grüne Rhetorik abgetan. Dabei war der sachliche Kern kaum zu übersehen.
Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle bedeutet Abhängigkeit von Lieferketten, Regimen, Kartellen und geopolitischen Interessen. Erneuerbare Energien machen ein Land nicht unabhängig von allem, aber sie reduzieren die Fähigkeit autoritärer Staaten, Versorgung als Druckmittel einzusetzen.
Deutschland hat nach dem russischen Angriffskrieg den Ausbau erneuerbarer Energien massiv beschleunigt. Gleichzeitig blieb die Stromversorgung stabil. Nach dem endgültigen Atomausstieg wurde die weggefallene Kernenergie laut Fraunhofer ISE energetisch durch erneuerbare Energien ersetzt, während der Anteil fossiler Stromerzeugung zurückging (6).
Das bedeutet nicht, dass jede energiepolitische Entscheidung der Ampel perfekt war. Es bedeutet aber, dass die Untergangserzählung, Deutschland könne ohne fossile Abhängigkeit und Atomkraft nicht funktionieren, schlicht nicht eingetreten ist.
China ist kein neutraler Handelspartner mit großen Fabriken
2022 sagte Habeck: „Die Naivität gegenüber China ist vorbei“ (7). 2023 erklärte er, eine diversifizierte Rohstoffversorgung sei Wirtschaftssicherheit (7).
Auch das war keine abstrakte Floskel. Deutschland und Europa hängen bei zentralen Rohstoffen, Seltenen Erden, Magneten, Batteriematerialien und industriellen Vorprodukten massiv von China ab. Diese Abhängigkeit betrifft nicht nur Elektroautos und Windkraftanlagen, sondern auch Maschinenbau, Halbleiter, Luftfahrt, Medizinprodukte und Rüstung.
China verschärfte 2023 Exportkontrollen für Gallium und Germanium (8). 2025 folgten strenge Kontrollen für mehrere Seltene Erden und Magnete (9). Europäische Zulieferer mussten ihre Produktion teilweise herunterfahren, weil zentrale Komponenten fehlten.
Natürlich war Habeck mit dieser Analyse nicht allein. Die EU, die G7 und zahlreiche Industrieverbände sehen dieselben Risiken. Der Punkt ist ein anderer: Deutschland brauchte erstaunlich lange, um zu begreifen, dass wirtschaftliche Abhängigkeit von einer autoritären Großmacht keine besonders kluge Form von Standortpolitik ist.
Nach Russland hätte man eigentlich lernen können. Bei China versuchen wir es noch einmal, nur mit deutlich komplizierteren Lieferketten und einer viel größeren industriellen Fallhöhe.
Trump und der Handelskrieg mit Europa
Ende 2019 sagte Habeck, Trump werde nach einem Konflikt mit China vermutlich auch Streit mit Europa anfangen (10).
Das war kein Blick in eine Kristallkugel. Trump hatte seine Vorliebe für Zölle, Handelskriege und wirtschaftliche Erpressung nie versteckt. Aber in Deutschland hielt sich lange die Illusion, die transatlantische Partnerschaft werde im Ernstfall schon stärker sein als die Launen eines amerikanischen Präsidenten.
2025 verhängte die Trump-Regierung neue Zölle auf Stahl und Aluminium und drohte der Europäischen Union mit weiteren massiven Handelsbarrieren (11). Europa bereitete Gegenzölle vor und verhandelte unter erheblichem Druck.
Habecks Warnung war kein übernatürlicher Volltreffer. Sie war etwas viel peinlicheres für die deutsche Politik: eine ziemlich offensichtliche Analyse, die trotzdem zu wenige ernst genommen hatten.
Volkswagen und das E-Auto für unter 20.000 Euro
Vielleicht der präziseste Treffer überhaupt kam 2019. In einem Gespräch mit VW-Chef Herbert Diess sagte Habeck sinngemäß: Wenn Volkswagen bis 2025 kein Elektroauto für unter 20.000 Euro anbiete, werde der Konzern im Markt scheitern (12).
VW ist nicht gescheitert. Aber der Kern der Warnung trifft heute brutal genau.
Die deutsche Autoindustrie unterschätzte das bezahlbare Elektroauto. Sie setzte lange auf große, teure Modelle, hohe Margen und Premiumsegmente. Gleichzeitig drängten chinesische Hersteller mit günstigeren Fahrzeugen, kürzeren Entwicklungszyklen und wachsender technischer Qualität auf den europäischen Markt.
Volkswagen kündigte sein Elektroauto für rund 20.000 Euro erst für 2027 an (13). 2019 war das Problem bereits sichtbar. 2025 und 2026 ist es eine strukturelle Krise.
Habeck traf nicht jede einzelne Ursache der VW-Probleme. Software, Kostenstrukturen, China-Abhängigkeit, Modellpolitik und Managementfehler gehören ebenfalls dazu. Aber er erkannte den neuralgischen Punkt: Ein industrielles Massenunternehmen, das den Massenmarkt zu spät bedient, macht sich verwundbar.
Deutschland wurde auf Verschleiß regiert
Schon 2019 warnte Habeck vor fehlenden Investitionen in Bildung, Forschung, Stromnetze, Bahn, Mobilität und Infrastruktur. Deutschland müsse seine Zukunft finanzieren, statt sich in einer künstlichen Sparsamkeitsmoral einzurichten.
Damals galt das vielen als typisch grüne Ausgabenlust. Heute hat die Realität eine etwas teurere Sprache gefunden.
Der kommunale Investitionsrückstand lag laut KfW 2024 bei mehr als 186 Milliarden Euro (14). 2025 wurde ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaneutralität beschlossen (15). Deutschland muss jetzt nachholen, was über Jahre verschleppt wurde: Brücken, Schienen, Schulen, Netze, Digitalisierung, Energieinfrastruktur.
Das ist kein Beleg dafür, dass jede Milliardeninvestition automatisch sinnvoll ist. Es ist aber ein Beleg dafür, dass die Diagnose zutraf. Deutschland hat nicht zu viel investiert. Deutschland hat viel zu lange so getan, als sei Nichtstun solide Haushaltspolitik.
Habeck hatte nicht immer recht
Gerade deshalb muss auch der große Fehlgriff auf den Tisch.
Im Juni 2022 sagte Habeck, die russische Wirtschaft breche ein und sei wirtschaftlich bald am Ende (16). Das war in dieser Zuspitzung falsch. Sanktionen haben Russland geschadet, technologisch zurückgeworfen und seine Wirtschaft langfristig geschwächt. Ein schneller Kollaps trat aber nicht ein (17).
Diese Fehleinschätzung gehört zur Bilanz. Sie zeigt, dass Habeck kein unfehlbarer Analyst war. Sie macht die anderen Treffer jedoch nicht kleiner. Im Gegenteil: Eine ehrliche Bilanz ist stärker als jeder Personenkult.
Robert Habeck hatte nicht mit allem recht. Aber er hatte bei den großen strategischen Fehlannahmen Deutschlands erstaunlich oft recht, lange bevor die Folgen sichtbar wurden.
Er erkannte, dass Russland kein verlässlicher Partner war. Dass Nord Stream 2 Europa spaltete. Dass Gas zur Waffe werden konnte. Dass China nicht nur Markt, sondern auch Risiko ist. Dass Trump Europa wirtschaftlich angreifen würde. Dass Volkswagen den bezahlbaren Elektromarkt verschlief. Dass Deutschland seine Infrastruktur kaputtspart.
Das Muster ist deutlich: Habeck sah Abhängigkeiten dort, wo andere nur Preise sahen. Er sah Risiken dort, wo andere noch Renditen sahen. Er sah die Rechnung, während Deutschland noch darüber stritt, ob man sie überhaupt öffnen sollte.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum so viele ihn bis heute mit solcher Wucht bekämpfen.
Das wirkliche Problem mit Robert Habeck ist, dass er zu oft recht hatte.
Quellen
Deutschlandfunk (26.05.2021): Habeck zu Waffenlieferungen an die Ukraine
https://www.deutschlandfunk.de/habeck-gruene-zu-waffenlieferungen-an-ukraine-die-ukraine-100.htmlZEIT Verlagsgruppe (22.06.2021): „Deutschland spaltet Europa mit dieser Pipeline“
https://www.zeit-verlagsgruppe.de/pressemitteilung/robert-habeck-zu-nord-stream-2-deutschland-spaltet-europa-mit-dieser-pipeline-2/Focus (05.02.2022): Habecks Warnung vor deutscher Abhängigkeit von Russland
https://www.focus.de/politik/deutschland/kritik-an-nord-stream-2-habeck-warnt-wir-muessen-handeln-sonst-werden-wir-zum-spielball-von-russland_id_49089688.htmlBundesnetzagentur (16.06.2022): Lage der Gasversorgung in Deutschland
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/_downloads/2022/06_Juni_22/220616_gaslage.pdfDeutscher Bundestag (24.03.2022): Debatte zur Energiepolitik
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw12-de-wirtschaft-884254Fraunhofer ISE (2024): Ein Jahr ohne Kernkraft
https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2024/ein-jahr-ohne-kernkraft-erneuerbare-energien-ausgebaut-fossile-stromerzeugung-deutlich-gesunken.htmlBMWK (26.06.2023): Zusammenarbeit für kritische Rohstoffe
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/06/20230626-nachhaltige-versorgung-kritische-rohstoffe-deutschland-frankreich-italien-kooperation.htmlMinistry of Commerce China (2023): Exportkontrollen für Gallium und Germanium
https://english.mofcom.gov.cn/News/PressConference/art/2023/art_36fb2d80e4b4453891bb8fc83e2b3c4e.htmlEU-Kommission: Critical Raw Materials Act
https://single-market-economy.ec.europa.eu/sectors/raw-materials/areas-specific-interest/critical-raw-materials/critical-raw-materials-act_enWELT (2019): Habecks Warnung vor Trumps Konflikt mit Europa
https://www.welt.de/204514584Reuters (12.03.2025): Neue US-Zölle auf Stahl und Aluminium
https://www.reuters.com/markets/commodities/trumps-steel-aluminum-tariffs-take-effect-us-canada-trade-war-intensifies-2025-03-12/WELT (07.05.2019): Gespräch von Robert Habeck und Herbert Diess
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus193010241/Robert-Habeck-und-Herbert-Diess-Gruenen-Chef-und-VW-CEO-im-Interview.htmlVolkswagen (2025): ID. EVERY1 Vorschau
https://www.volkswagen-newsroom.com/en/press-releases/mobility-for-everyone-with-the-id-every1-volkswagen-is-providing-a-preview-of-an-entry-level-electric-model-19039KfW (2024): Kommunalpanel
https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Kommunalpanel/KfW-Kommunalpanel-2024.pdfBundesregierung: Sondervermögen Infrastruktur
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/sondervermoegen-2356240Bundesregierung (02.06.2022): Rede Habeck zur russischen Wirtschaft
https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/newsletter-und-abos/bulletin/rede-des-bundesministers-fuer-wirtschaft-und-klimaschutz-dr-robert-habeck--2047366Deutschlandfunk (2026): Russlands Wirtschaft am Limit
https://www.deutschlandfunk.de/oekonomen-sehen-russlands-wirtschaft-am-limit-100.html




Bitte nicht als Besserwisserei betrachten, sondern als ein weiterer Punkt, der den "Spürsinn" von Robert Habeck unterstreicht. Es geht um den Kauf von TenneT und die Zusammenführung der 4 großen deutschen Übertragungsnetzbetreiber (TenneT, 50Hert, Amprion, TransnetBW). Spannend ist, dass sich die damalige Opposition ziemlich scharf dagegen gewehrt hat und jetzt eine Minderheitenbeteiligung getätigt hat.
Einen etwas "humorvolleren Blick" auf die "Verdienste" von Robert Habeck wirft die Sendung HEUTE SHOW:
https://www.youtube.com/watch?v=crOi0NjGIDE
Wow. Das nenne ich mal einen sinnstiftenden Überblick. Das Gedächtnis reicht ja nicht, um alle Nachrichten im Blick zu behalten. Danke